Institutsleiter Dr. Werner Freistetter zum Militärbischof ernannt
von Gerhard Dabringer   
Freitag, 17. April 2015

Papst Franziskus ernennt Msgr. Dr. Werner Freistetter zum neuen katholischen Militärbischof.

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Forum Ethik: "Kriege richtig erinnern?" vom 14. April 2015
von Christian Wagnsonner   
Mittwoch, 15. April 2015
"Kriege richtig erinnern? Aktuelle Fragen religiöser und militärischer Gedenkkultur“ war das Thema der dritten Veranstaltung des Instituts für Religion und Frieden im Rahmen der Reihe Forum Ethik am 14. April 2015 in der Landesverteidigungsakademie in Wien.

Priv.-Doz. Dr. Heidemarie Uhl von der Akademie der Wissenschaften stellte die Frage nach dem schwierigen Verhältnis von militärischem Totengedenken und neuer Erinnerungskultur. Wie Kriege richtig erinnert werden sollen, lasse sich nicht eindeutig beantworten, es gebe keinen Königsweg zur „richtigen“ Erinnerung. Wie Kriegstote erinnert werden, gebe allerdings Aufschluss über die Gesellschaft, in der diese Erinnerung auf verschiedenen Ebenen stattfindet.
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Forum Ethik: "Krieg und Soldat als Thema von Kinder- und Jugendliteratur" vom 17. März 2015
von Christian Wagnsonner   
Mittwoch, 18. März 2015
Welche Rolle spielen Krieg und Soldatenbild in der Kinder- und Jugendliteratur? Wie haben sich die Zugänge in den letzten 200 Jahren verändert? Und wie werden Erfahrungen von Krieg und Militär in aktuellen Jugendromanen und Filmen verarbeitet? Diesen Fragen ging in Anwesenheit von GenLt Mag. Erich Csitkovits eine Veranstaltung des Instituts für Religion und Frieden (IRF) am 17. März 2015 in der Sala Terrena der Landesverteidigungsakademie (LVAk) in Wien nach. Kooperationspartner war die Studien- und Beratungsstelle für Kinder und Jugendliteratur der Erzdiözese Wien (STUBE).
Das Thema sei wohl an der LVAk noch nicht sehr oft behandelt worden, vermutete Institutsleiter BV Dr. Werner Freistetter. Dennoch ist es auch aus militärischer Sicht durchaus relevant: An Romanen und Filmen für Kinder und Jugendliche lassen sich gesellschaftliche Trends ablesen, sie beeinflussen das Bild von Soldat und Militär vieler Menschen und können auch als Medium in der Familienbetreuung und -information eingesetzt werden.
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Forum Ethik: "Zur Geschichte des Soldatenbildes" vom 24.02.2015
von Stefan Pfeifer   
Montag, 9. März 2015

Am 24. Februar 2015 wurde der Auftakt zur Jahresreihe "Forum Ethik - Religion. Friede. Militär.“ durch den Vortrag  »Zur Geschichte des Soldatenbildes« von Gen iR. Mag. Schittenhelm und einer Einleitung von BV Dr. Freistetter eröffnet.

Anhand verschiedener Gesichtspunkte, wie zum Beispiel der Neutralität, des sicherheitspolitischen Umfelds und von Schlüsselereignissen, wurden (welt-)politische Meilensteine und deren Auswirkungen auf das Soldatenbild analysiert.

Die Wechselwirkung zwischen Anforderungen der Gesellschaft und dem eigenen Selbstverständnis des Soldaten führt zu unterschiedlichsten Ausprägungen im Soldatenbild: vom Landesverteidiger in einer bipolaren Welt (Kalter Krieg), Friedenssicherer (UNO), Grenzpolizisten (Assistenzeinsatz) bis hin zur kritischen Betrachtung des »Sandsackfüllers« im Rahmen des Katastrophenschutzes.

Auf die Frage, wie das derzeitige Spiegelbild des Soldaten aussieht, antwortete Schittenhelm: matt. Denn will man ein adäquates Bild des Soldaten sehen, muss man auch den gesellschaftlichen Spiegel pflegen und polieren. Diese Aufgabe sei u.a. eine ethische und moralische Bildung der Gesellschaft.

 
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