Enquete 2014 – Kirche und Religionsgemeinschaften im Ersten Weltkrieg
von Christian Wagnsonner   
Montag, 20. Oktober 2014
Im Gedenkjahr 100 Jahre nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs stellte die diesjährige Enquete des Instituts für Religion und Frieden die Frage nach der Rolle der Katholischen Kirche sowie anderer Konfessionen und Religionsgemeinschaften im Ersten Weltkrieg.
Auf Einladung von Militärbischof Mag. Christian Werner und Institutsleiter Bischofsvikar Dr. Werner Freistetter nahmen Vertreter der Militärseelsorge aus 14 Ländern an der Veranstaltung teil, darunter Militärerzbischof Santo Marciano (Italien), Militärbischof František Rábek (Slowakei) und Weihbischof Frank Richard Spencer (USA).
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Kriegsopfer – religiöses Opfer: Spuren archaischer Religiosität?
von Christian Wagnsonner   
Donnerstag, 9. Oktober 2014

Am 30. September 2014 fand im Wiener Jakob-Kern-Haus der Studientag „Kriegsopfer – religiöses Opfer: Spuren archaischer Religiosität?“ statt. Veranstalter waren das Institut für Religion und Frieden, das Friede-Institut für Dialog, das Forum für Weltreligionen und die Journalists and Writers Foundation.

Petrus Bsteh vom Forum für Weltreligionen wies darauf hin, dass das Phänomen des Opfers in fast allen Religionen und Kulturen eine Rolle spielte. Ein Begriff für „Opfer“ (ebenso wie für „Mensch“) tauchte in der Religionsgeschichte der Menschheit allerdings erst sehr spät auf. Das Opfer gründet im Urphänomen der Begegnung, in der Beziehung zu einem Gegenüber und der Frage, wie man sie konkret gestaltet. Wesentliche Elemente sind die Hingabe des gesamten Lebens, das den Menschen verwandelnde Feuer und das Mahl. Äußerliche oder pervertierte Formen des institutionellen Opferbetriebs, die ungerechte Zustände in der Gesellschaft zememtieren, werden v.a. in den prophetischen Schriften radikal kritisiert. Für Christen ist der Begriff des Opfers wesentlich mit der Gestalt Jesu von Nazareth verbunden, der Gott durch seine Verkündigung und sein Leben verherrlichte. Menschlich gesehen scheiterte er. Weil er dieses Scheitern aber annahm und ertrug, konnte Gott dieses Opfer annehmen, das Trennendes eint. Christliches Leben bedeutet, Jesus nachzufolgen und an seinem Opfer, seiner Hingabe teilzuhaben, deren Höhepunkt die Feindesliebe ist.

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Symposion "Orthodoxe Kirche und Staat in Russland"
von Christian Wagnsonner   
Montag, 22. September 2014

Am 3. Oktober 2014 veranstaltete Pro Oriente (Sektion Linz) um 14 Uhr im Oberbank Donau Forum Linz das Symposion "Orthodoxe Kirche und Staat in Russland. Eine vielschichtige Beziehung". Neben dem Theologen Univ.Prof. Dr. Rudolf Prokschi und der Politikwissenschaftlerin Dr.in Kristina Stoeckl, beide Universität Wien, referierte Mag. Regina Kaiser vom Institut für Religion und Frieden über "Religion und Staat in anderen europäischen Ländern".

 
Pressereise zu den Gedenkstätten im Isonzotal
von Christian Wagnsonner, Nadja Rossmanith   
Donnerstag, 4. September 2014
Von 1. bis 3. September 2014 veranstaltete die österreichische katholische Nachrichtenagentur kathpress gemeinsam mit dem Institut für Religion und Frieden der katholischen Militärseelsorge eine Journalistenreise zu den Schauplätzen der zwölf Isonzoschlachten während des Ersten Weltkriegs.
Wissenschaftlich begleitet wurde sie vom Historiker Dr. Richard Lein von der Universität Budapest.
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