Vom 7.-9. Sept. 2010 findet das Seminar "Bio-Tötung. Ethische Überlegungen zu biologischer Kriegsführung anlässlich des Internationalen Jahrs der Biodiversität" in der HILLER-Kaserne in Linz-Ebelsberg statt. Veranstalter ist die Heeresunteroffiziersakademie (Militärpfarre) in Kooperation mit dem Institut für Religion und Frieden. Bitte um Anmeldung bis 31. August bei Seminarleiter MilKur MMag. Stefan Gugerel. Nähere Informationen finden Sie hier.
Ist die Rede von einer militärischen Kultur heute überhaupt noch relevant? Wovon sind militärische Kulturen besonders geprägt? Welche Bedeutung haben religiöse, nationale und kulturelle Traditionen für das militärische Selbstverständnis, für bewaffnete Konflikte und internationale Einsätze? Wie verhalten sich Judentum, Buddhismus, Christentum und Islam zu militärischer Gewalt? Welche Bedeutung spielte Nationalität, Multinationalität und Supranationalität in der österreichisch(-ungarisch)en Armee? Wodurch waren und sind die militärischen Kulturen etwa in China, in den Niederlanden und in Afrika geprägt, wie sah das in den Armeen der beiden Blöcke während des Kalten Kriegs aus? Gibt es heute einen „miles europaeus“ mit eigenem, spezifisch europäischem Selbstverständnis? Und welche Auswirkungen hat die zunehmende Verwendung von Militärrobotern und autonomen Systemen für eine Kultur des Soldaten? Über 30 Teilnehmer waren vom 4.-6. Mai 2010 in der TOWAREK-Kaserne in ENNS zusammengekommen, um sich unter der Leitung von Militärkurat MMag. Stefan GUGEREL aus Anlass des Internationalen Jahrs für die Annäherung der Kulturen 2010 mit diesen Fragen aus militärethischer Sicht auseinander zu setzen. Veranstaltet wurde das Seminar von der Militärpfarre an der Heeresunteroffiziersakademie in Kooperation mit dem Institut für Religion und Frieden in Wien. Die Organisation lag in den Händen des Instituts 3 der Heeresunteroffiziersakademie.
Das Institut für Religion und Frieden veranstaltete am 3. Mai 2010 in der Landesverteidigungsakademie in Wien ein Forum Ethik zum Thema „Klimakriege als Gefahr für die Bewahrung der Schöpfung – Ein reales Schreckensszenario? Die Auswirkungen des Klimawandels und die Haltung der Katholischen Kirche“. Drei Referenten aus sehr unterschiedlichen Fachrichtungen erörterten die Klimaveränderungen, ihre Auswirkungen auf die Sicherheitslage in der Welt sowie die Sicht der Katholischen Kirche auf diese enormen Herausforderungen.
Unter dem Titel "Klimakriege als Gefahr für die Bewahrung der Schöpfung — Ein reales Schreckensszenario?" findet am 3. Mai 2010, 16.00 bis 18.30 Uhr, im Kinosaal der Landesverteidigungsakademie Wien ein Forum Ethik des Instituts für Religion und Frieden statt.
Vielfach wird heute vor den dramatischen Auswirkungen des Klimawandels gewarnt. Vermehrte kriegerische Auseinandersetzungen und Flüchtlingsströme werden befürchtet. Von manchen Seiten wird der Konflikt in Darfur als erster Klimakrieg bezeichnet. Inwieweit stehen diese düsteren Befunde und Voraussagen im Einklang mit den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen und den darauf basierenden Klimamodellen? Und in welchen Teilen der Welt ist tatsächlich mit sogenannten Klimakriegen zu rechnen?
Umweltzerstörung und Klimawandel sind auch für die Katholische Kirche wichtige Themen. Die Weltfriedensbotschaft von Papst Benedikt XVI. zu Beginn dieses Jahres stand unter dem Titel „Willst Du den Frieden fördern, so bewahre die Schöpfung“. Welche Haltung nimmt die Kirche zu den Herausforderungen des Klimawandels und seiner Auswirkungen ein? Nähere Informationen finden Sie hier. Anmeldung bis 29. April 2010 per Mail an:
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
.
Im Rahmen eines Symposiums zum "Soldatenbild - einst, jetzt und morgen" stellte Militärsuperintendent Mag. Oskar Sakrausky das neue Institut für Militärethische Studien (IMS) der Evangelischen Militärseelsorge vor. In diesem Rahmen konnte auch die erste Publikation des Instituts "Zur Geschichte des Selbstverständnisses des Offiziers- und Unteroffizierskorps" vorgestellt werden. Herausgegeben wurde sie von Militärsenior DDr. Karl-Reinhart Trauner, der auch die Leitung des IMS übernimmt. Bischofsvikar Dr. Werner Freistetter, der Leiter des Instituts für Religion und Frieden, übermittelte in seiner Grußadresse seine Glückwünsche, auch im Namen von Militärbischof Mag. Christian Werner, und brachte seine Hoffnung auf gute Zusammenarbeit zum Ausdruck.