Enquete 2017 PDF Drucken E-Mail
von Stefan Gugerel   
Freitag, 20. Oktober 2017
Am 17.-18. Oktober fand in den Räumen der Heereslogistikschule eine Enquete zum Thema 'Soldaten in revolutionären Prozessen' statt.

Die Themen führten von den militärischen Veränderungen zur Zeit Maria Theresias (deren 300. Geburtstag Anlass zu dieser Thematik bot) dargelegt anhand von historischen Dokumenten (Karl VOCELKA) und bioarchäologischer Forschung an Soldatenskeletten (Michaela BINDER), über Länderportraits der Zentralafrikanischen Republik (Gerald HAINZL), Kolumbiens (Olivier LAGARDE) und Chinas (Norbert LACHER) zu einer detaillierten Analyse der russischen Revolutionen 1917, mit Schwerpunkt auf der Beteiligung der Soldaten bei diesen Veränderungen (Manfred HILDERMEIER).

Vor inspirierenden Vorträgen zur revolutionär-kreativen Problemlösungsstrategie der OSZE anlässlich des österreichischen Vorsitzes in dieser Institution (Anton EISCHER) und einer militärethischen Vertiefung zur Frage, ob ein gerechter Krieg angesichts moderner Waffentechnologie überhaupt noch denkmöglich sei (Boris KASHNIKOV), brachte eine besondere Gratulantenschar ihre besten Wünsche zum 20. Gründungstag des Instituts für Religion und Frieden zum Ausdruck und formulierte zugleich Wünsche zu künftiger Weiterentwicklung (Militärbischof FREISTETTER, Peter SCHIPKA als Generalsekretär der Österreichischen Bischofskonferenz, für die Heeresunteroffiziersakademie Nikolaus EGGER, für die Theresianische Militärakademie Franz HOLLERER, für die Landesverteidigungsakademie Rene SEGUR-CABANAC und für das gesamte Bundesheer der Chef des Generalstabes, Othmar COMMENDA)

Unter den 60 Teilnehmenden waren auch 20 Gäste aus befreundeten Militärseelsorgen (Belgien, Deutschland, Kroatien, Niederlande, Slowenien, Slowakei, Tschechische Republik)