Kirchliche Dokumente zu Friede und Sicherheit

Über die Dokumentsammlung zu Friede und Sicherheit des Institut für Religion und Frieden sind Dokumente von Kirchen und kirchlicher Institutionen im Volltext in mehreren Sprachen abrufbar. Derzeit in der Datenbank enthaltene Dokumente: 1823.
 
Ethik unbemannter Systeme
von Gerhard Dabringer   
Donnerstag, 2. September 2010

AUVSI PanelInstitutsleiter Msgr. Dr. Werner Freistetter nahm auf Einladung der Association for Unmanned Vehicle Systems International (AUVSI) vom 24. bis 28. August an der Unmanned Systems North America 2010 in Denver teil. Mit über 400 Ausstellern und rund 5.000 Teilnehmern stellt die jährlich stattfindende Konferenz das bedeutendste Forum zum Austausch zwischen Industrie, staatlichen Organisationen, Wissenschaft und Endnutzern dar. Die Organisation AUVSI ist mit über 2.000 Mitgliedsorganisationen die größte non-profit Organisation im Bereich Unbemannter Systeme.

Zusammen mit Noel Sharkey, Ronald Arkin, Patrick Hew und Richard O'Meara war Freistetter Redner in der von John Canning geleiteten Podiumsdiskussion: Ethics for Armed Unmanned Systems.

 
Seminar "Bio-Tötung" 7.-9. Sept. 2010 in Linz
von Christian Wagnsonner   
Dienstag, 17. August 2010
Vom 7.-9. Sept. 2010 findet das Seminar "Bio-Tötung. Ethische Überlegungen zu biologischer Kriegsführung anlässlich des Internationalen Jahrs der Biodiversität" in der HILLER-Kaserne in Linz-Ebelsberg statt. Veranstalter ist die Heeresunteroffiziersakademie (Militärpfarre) in Kooperation mit dem Institut für Religion und Frieden. Bitte um Anmeldung bis 31. August bei Seminarleiter MilKur MMag. Stefan Gugerel. Nähere Informationen finden Sie hier.
 
Seminar "Militärische Kulturen" in Enns
von Christian Wagnsonner   
Freitag, 7. Mai 2010
Ist die Rede von einer militärischen Kultur heute überhaupt noch relevant? Wovon sind militärische Kulturen besonders geprägt? Welche Bedeutung haben religiöse, nationale und kulturelle Traditionen für das militärische Selbstverständnis, für bewaffnete Konflikte und internationale Einsätze? Wie verhalten sich Judentum, Buddhismus, Christentum und Islam zu militärischer Gewalt? Welche Bedeutung spielte Nationalität, Multinationalität und Supranationalität in der österreichisch(-ungarisch)en Armee? Wodurch waren und sind die militärischen Kulturen etwa in China, in den Niederlanden und in Afrika geprägt, wie sah das in den Armeen der beiden Blöcke während des Kalten Kriegs aus? Gibt es heute einen „miles europaeus“ mit eigenem, spezifisch europäischem Selbstverständnis? Und welche Auswirkungen hat die zunehmende Verwendung von Militärrobotern und autonomen Systemen für eine Kultur des Soldaten?
Über 30 Teilnehmer waren vom 4.-6. Mai 2010 in der TOWAREK-Kaserne in ENNS zusammengekommen, um sich unter der Leitung von Militärkurat MMag. Stefan GUGEREL aus Anlass des Internationalen Jahrs für die Annäherung der Kulturen 2010 mit diesen Fragen aus militärethischer Sicht auseinander zu setzen. Veranstaltet wurde das Seminar von der Militärpfarre an der Heeresunteroffiziersakademie in Kooperation mit dem Institut für Religion und Frieden in Wien. Die Organisation lag in den Händen des Instituts 3 der Heeresunteroffiziersakademie.
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Forum Ethik zu Klimakriegen als Gefahr für die Bewahrung der Schöpfung
von Gerhard Marchl   
Dienstag, 4. Mai 2010
Das Institut für Religion und Frieden veranstaltete am 3. Mai 2010 in der Landesverteidigungsakademie in Wien ein Forum Ethik zum Thema „Klimakriege als Gefahr für die Bewahrung der Schöpfung – Ein reales Schreckensszenario? Die Auswirkungen des Klimawandels und die Haltung der Katholischen Kirche“. Drei Referenten aus sehr unterschiedlichen Fachrichtungen erörterten die Klimaveränderungen, ihre Auswirkungen auf die Sicherheitslage in der Welt sowie die Sicht der Katholischen Kirche auf diese enormen Herausforderungen.
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