Kirchliche Dokumente zu Friede und SicherheitÜber die Dokumentsammlung zu Friede und Sicherheit des Institut für Religion und Frieden sind Dokumente von Kirchen und kirchlicher Institutionen im Volltext in mehreren Sprachen abrufbar. Derzeit in der Datenbank enthaltene Dokumente: 1823. |



Am 28. und 29. Oktober 2009 fand in der Landesverteidigungsakademie in Wien die traditionelle Enquete des Instituts für Religion und Frieden statt. Militärbischöfe und leitende Vertreter der katholischen Militärseelsorge aus insgesamt elf Ländern waren auf Einladung von Bischofsvikar Werner Freistetter nach Wien gekommen, um sich mit dem Thema „Nie allein gelassen. Verwundung – Trauma – Tod im Einsatz“ auseinanderzusetzen. Diese Thematik betrifft die europäischen Streitkräfte in einem zunehmenden Ausmaß, da im Zuge der Auslandeinsätze wie z.B. im Irak oder in Afghanistan immer mehr Verwundete, Traumatisierte und auch Tote zu beklagen sind. Nicht nur für viele Armeen, sondern auch für die Militärseelsorge stellt diese Entwicklung eine enorme Herausforderung dar.
Die Generalversammlung der internationalen katholischen Soldatenorganisation AMI (Apostolat Militaire International) fand heuer in St. Georgen am Längssee (Kärnten) statt. Inhaltlicher Schwerpunkt war die Problematik interkultureller Kompetenz. In diesem Rahmen sprach der Leiter des Instituts für Religion und Frieden, Msgr. Dr. Werner Freistetter, über die Bedeutung des interkulturellen Dialogs für den Frieden im Anschluss an die Weltfriedensbotschaft Papst Johannes Pauls 2001, die sich ganz diesem Thema gewidmet hatte. Die Präsentation Msgr. Freistetters finden sie im
Interview mit Daniel Moore, Advisory Board Member der Nanoethics Group an der California Polytechnic State University über human enhancement.