Forum Ethik: "Zur Geschichte des Soldatenbildes" vom 24.02.2015
von Stefan Pfeifer   
Montag, 9. März 2015

Am 24. Februar 2015 wurde der Auftakt zur Jahresreihe "Forum Ethik - Religion. Friede. Militär.“ durch den Vortrag  »Zur Geschichte des Soldatenbildes« von Gen iR. Mag. Schittenhelm und einer Einleitung von BV Dr. Freistetter eröffnet.

Anhand verschiedener Gesichtspunkte, wie zum Beispiel der Neutralität, des sicherheitspolitischen Umfelds und von Schlüsselereignissen, wurden (welt-)politische Meilensteine und deren Auswirkungen auf das Soldatenbild analysiert.

Die Wechselwirkung zwischen Anforderungen der Gesellschaft und dem eigenen Selbstverständnis des Soldaten führt zu unterschiedlichsten Ausprägungen im Soldatenbild: vom Landesverteidiger in einer bipolaren Welt (Kalter Krieg), Friedenssicherer (UNO), Grenzpolizisten (Assistenzeinsatz) bis hin zur kritischen Betrachtung des »Sandsackfüllers« im Rahmen des Katastrophenschutzes.

Auf die Frage, wie das derzeitige Spiegelbild des Soldaten aussieht, antwortete Schittenhelm: matt. Denn will man ein adäquates Bild des Soldaten sehen, muss man auch den gesellschaftlichen Spiegel pflegen und polieren. Diese Aufgabe sei u.a. eine ethische und moralische Bildung der Gesellschaft.

 
„War on terrorism“ und Ethik des Soldaten
von Werner Freistetter   
Donnerstag, 12. Mai 2011
Nach den Anschlägen des 11. September 2001 bezeugten die meisten Staaten der Bevölkerung der USA nicht nur ihr Mitgefühl und ihre Solidarität, sondern es herrschte auch breite Übereinstimmung darüber, dass Terrorismus eine ernsthafte Bedrohung der internationalen Sicherheit darstellt und effiziente Maßnahmen zur Bekämpfung des Terrorismus ergriffen werden müssen.
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Ethische Überlegungen zur Intervention in Libyen
von Werner Freistetter   
Freitag, 1. April 2011
Dass in Libyen schwerwiegende Verletzungen der Menschenrechte stattfinden und dass eine Verpflichtung der internationalen Gemeinschaft besteht, die bedrohten Menschen zu schützen, ist allgemein anerkannt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die laufende militärische Intervention  in dieser Form schon einfach ethisch legitim ist. Es bleiben wichtige Fragen offen...


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John P. Sullins über Telerobotik, Militär und Ethik
von Gerhard Dabringer   
Dienstag, 30. März 2010

John P. SullinsInterview mit John P. Sullins, Professor für Philosophie an der Sonoma State University. John P. Sullins arbeitet vor allem in den Bereichen Philosophie der Technik und Kognitionswissenschaften sowie in den Bereichen künstliche Intelligenzforschung, Robotik und Computerethik.

Interview with John P. Sullins, Assistant Professor of Philosophy at Sonoma State University. He has substantially contributed to the fields of philosophy of technology and cognitive science as well as to the fields of artificial intelligence, robotics and computer ethics.

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